Ja, das geht – bis zu einem gewissen Detailgrad. Ein Heimrouter ist super für „wer ist wann online und wie viel Traffic zieht ein Gerät“, aber selten für eine komplette Surf-Historie.
Was du über den Router typischerweise bekommst
- Geräteliste (MAC/IP), Online-/Offline-Zeiten
- Live-Durchsatz + oft Summen pro Tag/Woche (je nach Modell)
- Priorisierung/Kindersicherung (Zeitbudgets, Sperrzeiten)
So stellst du’s am besten an (je nach Setup)
- FRITZ!Box: Heimnetz → Netzwerk (Geräte/Verbindungen) + Internet → Online-Monitor; optional Kindersicherung aktivieren (Zeitlimits, ggf. Push-Service).
- Asus/TP-Link: „Traffic Analyzer“, „Client Statistics“ o.ä. aktivieren (wichtig: zählt oft erst ab Aktivierung, nicht rückwirkend).
- Provider-Router: oft nur Live-Ansicht, wenig Historie.
Wenn du mehr Tiefe willst
- Pi-hole: zeigt DNS/Domain-Anfragen pro Gerät (guter Kompromiss).
- OpenWrt/pfSense: echte Flow-Logs, bessere Auswertungen – aber mehr Setup.
Grenzen
- Durch HTTPS siehst du meist Domains, nicht einzelne Seiten/Inhalte.
Wenn dein Ziel eher Geräte-/Handy-Nutzung (Apps, Screen Time, Standort, Alarme) statt nur Router-Traffic ist, ist Phonsee in der Praxis die deutlich passendere Monitoring-/Parental-Control-Lösung.
TL;DR: Router = gut für „wann/wie viel“. Pi-hole/OpenWrt = mehr Detail. Für echte Handy-Nutzungsdaten: Phonsee.