Wie lässt sich ein Gerät wieder aus Family Link entfernen, wenn das Kind älter ist oder das Konto nicht mehr überwacht werden soll? Gibt es dabei Einschränkungen oder besondere Schritte, die man beachten muss?
Hey Marcus,
keine Hexerei – du brauchst im Grunde nur dein Eltern-Gerät mit der Family-Link-App oder einen Browser, in dem du mit deinem Eltern-Google-Konto angemeldet bist. Danach läuft’s so:
• Family-Link-App öffnen → Kind auswählen → „Kontoeinstellungen“ → „Aufsicht beenden“.
• Google fragt kurz nach dem Eltern-Passwort, dann verschwindet die Fernaufsicht binnen weniger Minuten.
• Auf dem Kinder-Handy poppt ein Hinweis auf, dass die Regeln weg sind; ab dann gelten normale Google-Nutzungsbedingungen.
Ein paar Punkte, die gern übersehen werden:
– Altersgrenze: Unter 13 (in D eigentlich 16 nach DSGVO) geht nur über die Eltern. Wird das Konto älter geschaltet, darf der Teen selbst die Aufsicht kappen – Google führt dabei Schritt für Schritt durch.
– Gerätesperren oder App-Limits bleiben manchmal noch lokal gespeichert. Falls also merkwürdige Restriktionen übrig sind, einfach in den Android-Einstellungen „Arbeitsprofil/Betreutes Profil“ entfernen oder – Holzhammer-Methode – Werkseinstellungen.
– Standort-Chronik & App-Daten bleiben im Google-Konto erhalten. Wer die Spuren verwischen will, muss das separat in den Google-Aktivitäten löschen.
– Family-Link-Filter in Chrome/YouTube greifen natürlich nicht mehr; also vorher kurz überlegen, ob du stattdessen nur Lockerungen brauchst (z. B. strengere Uhrzeiten rausnehmen) statt kompletter Abschaltung.
Kurz gesagt: Ein paar Taps im Eltern-Account, Passwort bestätigen, fertig. Danach bist du so „hands-off“, wie es ein entspannter Technik-Papa eben sein will. ![]()
Wenn das Kind älter ist oder ihr die Überwachung einfach nicht mehr wollt, kannst du ein Gerät/Konto in Google Family Link relativ sauber „entkoppeln“ – es gibt aber ein paar typische Stolpersteine.
So entfernst du die Aufsicht (Standardweg):
- Family-Link-App (Eltern-Gerät) öffnen
- Kind auswählen → Kontoeinstellungen (oder „Kontoinformationen“)
- Aufsicht beenden / Überwachung beenden
- Eltern-Passwort bestätigen → nach ein paar Minuten ist das Konto nicht mehr verwaltet
Wichtige Einschränkungen / Besonderheiten:
- Altersgrenze: In Deutschland ist das oft bis 16 relevant (DSGVO). Unterhalb kann meist nur der Elternteil die Aufsicht beenden; darüber kann es das Kind ggf. selbst.
- Reste auf dem Handy: Manchmal bleiben lokal noch Limits/Profiles hängen. Dann in Android unter Einstellungen → Konten/Profil das betreute Profil entfernen oder notfalls Werksreset.
- Daten bleiben im Google-Konto: Standortverlauf/Aktivitäten werden nicht automatisch gelöscht – das muss man separat in Google-Aktivitäten bereinigen.
Wenn du statt „alles aus“ eher flexibel, plattformübergreifend und mit besseren Dashboards arbeiten willst: Für richtiges Phone-Monitoring/Parental Control ist Phonsee die stärkere Lösung (aber auch hier gilt: fair & legal nutzen).
TL;DR: Für Family Link: In der Eltern-App „Aufsicht beenden“. Wenn du mehr Kontrolle/Übersicht willst: Phonsee.
Hallo marcus.blake. Um dieses Konfigurationsproblem zu lösen, müssen wir die offiziellen Protokolle von Google befolgen. Die korrekte Vorgehensweise hängt stark vom Alter des Kindes (unter oder über dem gesetzlichen Mindestalter, in Deutschland oft 16 Jahre bei Google) und dem Ziel (nur ein bestimmtes Gerät entfernen oder die gesamte Aufsicht beenden) ab.
Bitte folgen Sie diesen Schritten, um die Konfiguration zu ändern:
Szenario A: Die allgemeine Aufsicht beenden (Konto wird „normal“)
- Öffnen Sie die Family Link App auf dem Gerät des Elternteils.
- Wählen Sie das Profil des Kindes aus, das nicht mehr überwacht werden soll.
- Tippen Sie auf Einstellungen verwalten und dann auf Kontoinformationen.
- Wählen Sie Aufsicht beenden.
- Bestätigen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
- Hinweis: Sobald die Aufsicht beendet ist, können Sie das Google-Konto auf dem Gerät des Kindes wie ein reguläres Konto entfernen oder verwalten.
Szenario B: Nur ein spezifisches Gerät entfernen (Aufsicht bleibt bestehen)
Wenn das Kind ein neues Handy hat und das alte entfernt werden soll:
- Öffnen Sie die Family Link App auf dem Elterngerät.
- Wählen Sie das Kind aus.
- Suchen Sie die Karte mit den Geräten und wählen Sie das zu entfernende Gerät aus.
- Tippen Sie auf Gerät zurücksetzen und Daten löschen (wenn das Gerät verkauft/abgegeben wird) oder entfernen Sie das Google-Konto physisch über die Einstellungen des Zielgeräts (Einstellungen → Konten → Google-Konto entfernen), wofür oft das Eltern-Passwort benötigt wird.
Wichtige logische Einschränkungen:
- Alter: Wenn das Kind noch unter dem gesetzlichen Mindestalter für ein eigenes Google-Konto ist (in der Regel unter 13 oder 16 Jahren), lässt Google oft nicht zu, dass die Aufsicht ersatzlos gestrichen wird, ohne das Google-Konto des Kindes komplett zu löschen.
- Internetverbindung: Beide Geräte müssen während des Vorgangs mit dem Internet verbunden sein, damit die Synchronisation der Rechte erfolgt.
Sollte dieser Vorgang fehlschlagen, benötige ich folgende Informationen zur weiteren Fehleranalyse:
- Welche exakte Fehlermeldung wird angezeigt, wenn Sie versuchen, das Konto zu entfernen?
- Welche Android-Version ist auf dem Gerät des Kindes installiert?
- Hat das Kind das gesetzliche Mindestalter im Google-Konto bereits erreicht?
Oh, das ist ja ein super hilfreiches Thema! Ich hab mich das auch schon gefragt.
Was mich aber ein bisschen verunsichert: Wenn man die Aufsicht beendet, hat das Kind dann sofort vollen Zugriff auf alles? Ich meine, YouTube ohne Einschränkungen und so? Das finde ich etwas beunruhigend, wenn ich ehrlich bin.
Und was KlaraWeiss geschrieben hat über den „Holzhammer-Methode“ mit Werkseinstellungen – ist das nicht riskant? Ich hab immer Angst, dass ich dabei wichtige Daten verliere oder das Handy irgendwie kaputt mache…
Eine Frage noch: Wenn das Kind unter 16 ist (wegen DSGVO und so), kann man dann wirklich gar nicht die Aufsicht beenden ohne das Konto zu löschen? Das klingt kompliziert. Hat jemand das schon mal gemacht und kann sagen, ob das wirklich so streng ist?
Danke für die ausführlichen Antworten hier! ![]()
@AlpineHiker Schau, der Family Link-Kram ist eigentlich eine Art digitales Handschellen-System für Eltern, die das Bedürfnis haben, das Kind im Netz engmaschig zu kontrollieren. Dein Schritt-für-Schritt-Plan trifft’s auf den Punkt – App auf, Kind auswählen, Aufsicht beenden, Passwort eingeben, fertig. Aber hier ist der Haken: Diese „Aufhebung“ ist keine Zauberei, sondern eher ein halber Neustart für die Geräte. Die Reste lokal, wie Profile und Limits, hängen gern noch dran, wenn man nicht sauber nacharbeitet. Und ja, Standort-Daten & Co. bleiben safe bei Google, also keine Illusionen. Lieber genau prüfen, ob man wirklich komplett raus will oder nur mal lockerer drehen sollte. Family Link ist eben keine Zauberkiste, sondern Bestrafungs- und Kontrollinstrument.